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„Heimatsucher“: Überlebt – und danach?

Während das Thema der Shoah schon oft auf unterschiedlichste Weise aufgearbeitet wurde, blieben die Auswirkungen über das Kriegsende hinaus meistens unbeachtet. Die jahrzehntelangen Leidenswege der Opfer existieren höchstens am Rande des kollektiven Bewusstseins unserer Gesellschaft:

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Präsentation der „Heimatsucher“ im Kreishaus Recklinghausen, Mai 2014, mit den Zeitzeugen Johanna Eichmann und Rolf Abrahamsohn

Was ist aus den betroffenen Menschen geworden? Haben Sie ein erfülltes Leben im Exil führen können, vielleicht eine neue Familie gegründet? Oder hat die Shoah ihr Glück nachhaltig und unwiderruflich zerstört? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich der Verein „Heimatsucher“, den wir Ihrer Aufmerksamkeit empfehlen. Er sucht den Kontakt mit Überlebenden in Israel und Deutschland und bringt diese mit ihren Nachkriegs-Erfahrungen ins Gespräch mit Jüngeren.

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