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Aus Rheda nach Eretz Israel

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Leben im „Container“ war zunächst notwendig.

Eine Siedlerfamilie, die von Anfang an mit zwei Absichten, nämlich landwirtschaftlich und handwerklich tätig zu sein, nach Nahariya kam, war die Familie Meyer aus Rheda in Westfalen. Der Jurist Otto Meyer (1886-1954) ließ sich 1937 zum Landwirt ausbilden, sorgte gleichzeitig dafür, dass Sohn Andreas (geb. 1921), der in Deutschland das Schlosserhandwerk erlernt hatte, die Ausrüstung für eine Schlosserwerkstatt mit nach Palästina brachte.
Sohn Justus (geb. 1913) und Tochter Brita (geb. 1916) arbeiteten in dieser Schlosser- und Fahrradwerkstatt mit. Die Mutter Gertrud Meyer (1877-1966) kümmerte sich mit ihrem Mann um die  Hühnerzucht. Nebenbei schuf Otto Meyer eine beachtliche Fotodokumentation übe die frühen Jahre der Stadt Nahariya.
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Die Schlosserei war zunächst als „Zubrot“ gedacht, entwickelte sich dann zu einem eigenständigen Betrieb mit wechselnden Arbeitsschwerpunkten: normale Schlosserarbeiten, Rohrleitungen verlegen, Fahrradreparaturen, Motorpumpen- und Autoreparaturen, Unterwasser-Schweißarbeiten, Herstellung von Taucherausrüstungen unter dem Namen „Dagon“ bis hin zur Kunstschmiede- und Glaskunstproduktion in der Manufaktur „Nahariya Glass Ltd.“

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