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Auswandererfamilie sichert jüdisches Erbe

meyer-wolffAuch eine Ausdrucksform der Heimatliebe:

Der jüdische Friedhof Dorsten wurde 1909 mit finanzieller Unterstützung der um 1850 ausgewanderten Eisendrath/Wolff-Familien aus Chicago eingefriedet und mit einem Tor versehen. Die Dorstener Volkszeitung vermeldet am 3. September 1909: „Die pietätvolle Schenkung und die Anhänglichkeit an die Vaterstadt verdienen höchste Anerkennung“.

Auch 1922 ließ die Familie Meyer Wolff erneut den Friedhof instand setzen.

Und die zum 750. Geburtstag der Stadt Dorsten 2001 initiierte Aktion zur Erhaltung der ältesten Grabsteine auf diesem Friedhof im „Judenbusch“ – Analysen, Notsicherung und Restauration – fand wiederumeisendrath-friedhof die Unterstützung von Mitgliedern der US-amerikanischen Eisendrath-Familie.

Im Sommer 2010 besuchten mehr als 50 Familienmitglieder Dorsten und auch den jüdischen Friedhof.

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