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HEIMATVERLUST

Heimatverlust, unsicherer Status, Auswanderung, „Risches“ und Vertreibung gehörten zur jahrhundertelangen Erfahrung der Juden in ganz Europa. Doch mit den 1930er Jahren erlangten diese Vorgänge für deutsche Juden eine neue Qualität, die die Betroffenen kaum fassen konnten. Sollte es wirklich notwendig sein, für immer zu gehen? Auch für die Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs? Und wohin konnte man sich wenden – 1934, 1938, 1940?

„eine Zierde der Stadt…“

„Oktober-Deportation“ 1938

„Polen-Aktion“ hieß im Nazi-Jargon die Abschiebung Tausender in Deutschland lebender polnischer Juden im Oktober 1938. Reichsweit wurden ungefähr 17.000 Juden ... Mehr lesen »

„Rückkehr auf Zeit“

Zum schwierigen Prozess der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit gehören seit dem Beginn der 1960er Jahre die persönlichen Begegnungen zwischen vertriebenen ... Mehr lesen »

Jenny Aloni: „Abschied“

“ Mein Verlustgefühl war überlagert von einer alles beherrschenden Dankbarkeit dafür, dass ich in den Vereinigten Staaten eine zweite, bessere Heimat gefunden hatte. ”

- Fritz Stern -

“ Sechs meiner Vorfahren haben ihre Augen in Werther zum ewigen Schlaf geschlossen; wo wird man mein müdes Haupt dereinst zur ewigen Ruhe betten? ”

- Alfred Weinberg -

“ Heimat ist das Entronnensein. ”

- Max Horkheimer/Theodor W. Adorno -
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