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JÜDISCHE HEIMAT WESTFALEN NACH 1945

Aus vielerlei Gründen kamen Juden nach dem Ende des Mordens und des Naziregimes zurück nach Westfalen: „Hitler soll nicht das letzte Wort haben“, lautet ein Motiv. Antisemitismus und andere Notlagen spielten eine Rolle, mancher kam nicht mit dem Klima oder dem Berufsleben im Emigrationsland zurecht.
Jahrzehntelang aber herrschte bei den Zurückgekehrten ein schlechtes Gewissen, im „Land der Mörder“ zu leben; dies änderte sich langsam seit den späten 1970er-Jahren.

“ Wenn ich nach Deutschland komme, zieht es mich beinahe automatisch in den Wald hinein, da will ich spazieren gehen und mich hinlegen. Das ist mir geblieben von meiner frühen Heimat. ”

- Uri Avnery -

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“ So sehr Heimat auf Orte bezogen ist, Geburts- und Kindheitsorte, Orte des Glücks, Orte, an denen man lebt, wohnt, arbeitet, Familie und Freunde hat – letztlich hat sie weder einen Ort, noch ist sie einer. Heimat ist Nichtort. (...) Heimat ist Utopie. ”

- Bernhard Schlink -

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